Der Jesuitenorden in der Schweiz

Die Schweizer Jesuitenprovinz wird vom Provinzial geleitet. Er wohnt in Zürich. Zusammen mit seinen Beratern und seinem Arbeitsteam leitet er die Niederlassungen in Zürich, Basel, Bad Schönbrunn, Zug, Luzern, Fribourg und Genf.
Dem Provinzial obliegt letztlich die inhaltliche Ausrichtung der verschiedenen Institutionen der Provinz. Einmal im Jahr visitiert er alle Kommunitäten. Mit den einzelnen Jesuiten steht er in engem, persönlichem Kontakt.
Zurzeit leben und arbeiten 66 Jesuiten in der Schweiz. Eng ist die Zusammenarbeit des Provinzials mit den Provinzen der anderen europäischen Länder und mit der Ordenskurie in Rom. Er ist auch verantwortlich für die Jesuitenmission der Provinz, die hauptsächlich in Indien, Asien und Afrika tätig ist.

 

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Das heilige Experiment

Schweizer Jesuiten:
Arbeit mit der indigenen Bevölkerung im 17. Jh. in Boliven und heute in der Bewahrung ihres kulturellen Erbes. Als vor 500 Jahren Spanien und Portugal anfingen, den südamerikanischen Kontinent zu erobern und die indigenen Stämme versklavten, sind auch Jesuiten nach Südamerika ausgezogen. Doch im Gegensatz zur weltlichen Macht und zu anderen katholischen Orden, missionierten die Jesuiten unter der Bedingung eines kommunistischen Prinzips. So entstand ein wirtschaftlich florierender Jesuitenstaat, der sich von Paraguay aus nach Norden und Süden erweiterte. Vor diesem historischen Hintergrund entstand das Stück «Das Heilige Experiment», das 1943 am Stadttheater Biel Solothurn uraufgeführt wurde.

 

Den aktuellen Spielplan des Stückes können Sie hier downloaden